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Der Aufbau des Periodensystems der Elemente erklärt

Der Aufbau des Periodensystems folgt einem strengen logischen Prinzip: den physikalischen Eigenschaften der Atome. Hier erklären wir die Zeilen, Spalten und Farbkodierungen des Rasters.

Die zwei Dimensionen: Gruppen und Perioden

Das Periodensystem ist als zweidimensionale Tabelle organisiert:

  • Perioden (die horizontalen Zeilen): Es gibt insgesamt 7 Perioden. Die Zeilennummer entspricht der Anzahl der Elektronenschalen, die ein Atom besitzt. Wasserstoff in der 1. Periode hat 1 Schale, Gold in der 6. Periode besitzt 6 Schalen.
  • Gruppen (die vertikalen Spalten): Es gibt 18 Gruppen. Elemente derselben Gruppe haben die gleiche Anzahl an Elektronen auf ihrer äußersten Schale (Valenzelektronen) und verhalten sich daher chemisch sehr ähnlich.

Hauptgruppen und Nebengruppen

Das PSE wird traditionell in Haupt- und Nebengruppen unterteilt:

  • Hauptgruppen (8 Gruppen): Das sind die Gruppen 1, 2 und 13 bis 18. Sie enthalten die bekanntesten Elemente des Alltags (wie Sauerstoff, Kohlenstoff, Helium, Natrium).
  • Nebengruppen (10 Gruppen): Das sind die Gruppen 3 bis 12. Sie werden auch als Übergangsmetalle bezeichnet. Hierzu gehören Metalle wie Eisen, Kupfer, Silber und Gold.

Lanthanoiden und Actinoiden (Die Fußnoten)

Ganz unten stehen zwei separate Zeilen mit je 15 Elementen. Dies sind die Lanthanoide (Elemente 57-71) und Actinoide (Elemente 89-103). Sie gehören eigentlich in die 6. und 7. Periode der 3. Gruppe. Um das Periodensystem nicht zu breit und unübersichtlich zu machen, werden sie separat dargestellt.

Die Blöcke (s, p, d, f)

Das Periodensystem lässt sich in vier Blöcke unterteilen, die angeben, in welchem Orbital sich das äußerste Elektron befindet:

  • s-Block: Gruppen 1 und 2 (Alkali- und Erdalkalimetalle sowie H und He).
  • p-Block: Gruppen 13 bis 18 (Metalle, Halbmetalle, Nichtmetalle, Edelgase).
  • d-Block: Gruppen 3 bis 12 (Übergangsmetalle).
  • f-Block: Lanthanoide und Actinoide.