Die Elemente der Erdalkalimetalle
Die Gruppe umfasst sechs Elemente:
- Beryllium (Be) (leichtes, hochgiftiges Metall)
- Magnesium (Mg) (Leichtmetall für Leichtbaulegierungen)
- Calcium (Ca) (Baustoff für Knochen, Zähne und Muscheln)
- Strontium (Sr) (erzeugt rote Flammenfärbung im Feuerwerk)
- Barium (Ba) (als Kontrastmittel und für grüne Pyrotechnik)
- Radium (Ra) (stark radioaktiv, historisch berühmt durch Marie Curie)
Eigenschaften im Vergleich zu Alkalimetallen
Erdalkalimetalle besitzen zwei Valenzelektronen. Im Vergleich zu den Alkalimetallen (1. Hauptgruppe):
- Sind sie härter, haben eine höhere Dichte und deutlich höhere Schmelz- und Siedepunkte.
- Sind sie zwar sehr reaktionsfreudig, aber weniger extrem als die Alkalimetalle. Magnesium brennt beispielsweise an Luft mit blendend weißem Licht erst nach Entzündung, Calcium reagiert gemächlich mit kaltem Wasser.
Vorkommen und biologische Rolle
Erdalkalimetalle kommen wegen ihrer Reaktivität in der Natur nur gebunden vor (z.B. Calciumcarbonat in Kalkstein, Kreide, Marmor). Biologisch sind sie essenziell: Calcium steuert die Signalübertragung in Nerven und härtet das Skelett. Magnesium ist das Zentralatom des Chlorophylls (Blattgrün) und damit unentbehrlich für die Photosynthese der Pflanzen.